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	<title>Historizität Jesu Christi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in jesus-der-christus.org</subtitle>
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		<title>Rallch: /* Publius Cornelius Tacitus */</title>
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		<updated>2025-04-07T07:52:52Z</updated>

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Um daher dies Gerede zu beenden, gab Nero denen, die wegen ihrer Schandtaten verhaßt das Volk Christen nannte, die Schuld, und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Der, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden. Der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach nicht nur in Judäa, dem Vaterlande dieses Unwesens, sondern auch in Rom, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenfließen und Anhang finden, wieder aus. Anfangs wurden solche ergriffen, welche sich dazu bekannten, und dann auf deren Anzeige hin eine ungeheure Menge nicht nur der Brandstiftung als auch des allgemeinen Menschenhasses überwiesen. Bei ihrem Tod wurde auch noch Spott mit ihnen getrieben, indem sie, bedeckt mit den Fellen wilder Tiere von Hunden zerrissen oder ans Kreuz geheftet starben oder zum Feuertode bestimmt, sich zur nächtlichen Erleuchtung verbrennen lassen mußten, wenn sich der Tag neigte. Nero hatte seinen Park zu diesem Schauspiele geöffnet und gab ein Zirkusspiel, wobei er sich im Aufzuge eines Wagenlenkers unter das Volk mischte, oder auf dem Wagen stand. Daher wurde auch für noch so Schuldige, welche die härtesten Strafen verdienten, Mitleiden rege, als würden sie nicht dem allgemeinen Besten, sondern der Mordlust eines einzigen geopfert.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tacitus&amp;#039;&amp;#039;, Sämtliche Werke, Phaidon Verlag Essen, Unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer, S. 611&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:„44. Dies nun waren Veranstaltungen menschlicher Vorsicht. Darauf suchte man Sühnmittel für die Götter und befragte die sibyllinischen Bücher, nach welchen dem Vulcan, der Ceres und der Proserpina ein Betfest gehalten, und Juno von den Matronen versöhnt wurde, zuerst auf dem Kapitel, dann an der nächsten Küste des Meeres, aus welchem Wasser geschöpft, und Tempel und Bild der Göttin besprengt wurde. Auch Sellisternien und Pervigilien feierten die Frauen, welche Männer hatten. Doch nicht durch menschliche Hilfe, nicht durch kaiserliche Schenkungen, noch durch Sühnungen der Götter ließ sich das schmähliche Gerücht bannen, daß man glaubte, die Feuersbrunst sei befohlen worden. Um daher dies Gerede zu beenden, gab Nero denen, die wegen ihrer Schandtaten verhaßt das Volk Christen nannte, die Schuld, und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Der, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden. 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In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuzen befestigt“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &amp;#039;&amp;#039;Annals&amp;#039;&amp;#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&amp;#039;&amp;#039;flagitia&amp;#039;&amp;#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Obwohl Tacitus&amp;#039; Hauptanliegen darin besteht, die brutale Hinrichtung von Christen in Rom durch Nero zu beschreiben, macht er nebenbei drei wichtige Aussagen über Jesus. (1) Er legt den Zeitpunkt des Todes Christi auf die Regierungszeit des Kaisers Tiberius (ca. 14-37 n. Chr.) und die Statthalterschaft des Pontius Pilatus (ca. 26-36 n. Chr.) fest. (2) Er bestätigt, dass der Tod Christi eine Hinrichtung durch den römischen Statthalter von Judäa war; während nichts ausdrücklich von Kreuzigung gesagt wird, wäre dies die natürliche Folge der Hinrichtung eines Juden in Judäa durch einen römischen Statthalter. In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuzen befestigt“). 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		<author><name>Rallch</name></author>
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In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuzen befestigt“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &amp;#039;&amp;#039;Annals&amp;#039;&amp;#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&amp;#039;&amp;#039;flagitia&amp;#039;&amp;#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Obwohl Tacitus&amp;#039; Hauptanliegen darin besteht, die brutale Hinrichtung von Christen in Rom durch Nero zu beschreiben, macht er nebenbei drei wichtige Aussagen über Jesus. (1) Er legt den Zeitpunkt des Todes Christi auf die Regierungszeit des Kaisers Tiberius (ca. 14-37 n. Chr.) und die Statthalterschaft des Pontius Pilatus (ca. 26-36 n. Chr.) fest. (2) Er bestätigt, dass der Tod Christi eine Hinrichtung durch den römischen Statthalter von Judäa war; während nichts ausdrücklich von Kreuzigung gesagt wird, wäre dies die natürliche Folge der Hinrichtung eines Juden in Judäa durch einen römischen Statthalter. In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuzen befestigt“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &amp;#039;&amp;#039;Annals&amp;#039;&amp;#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&amp;#039;&amp;#039;flagitia&amp;#039;&amp;#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rallch</name></author>
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		<title>Rallch: /* Publius Cornelius Tacitus */</title>
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		<updated>2025-04-06T19:39:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publius Cornelius Tacitus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 6. April 2025, 21:39 Uhr&lt;/td&gt;
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In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&#039;&#039;supplicio adfectus&#039;&#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &#039;&#039;Annalen&#039;&#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &#039;&#039;crucibus adfixi&#039;&#039; („oder an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kreuze gebunden“&lt;/del&gt;). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &#039;&#039;Annals&#039;&#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&#039;&#039;flagitia&#039;&#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Obwohl Tacitus&#039; Hauptanliegen darin besteht, die brutale Hinrichtung von Christen in Rom durch Nero zu beschreiben, macht er nebenbei drei wichtige Aussagen über Jesus. (1) Er legt den Zeitpunkt des Todes Christi auf die Regierungszeit des Kaisers Tiberius (ca. 14-37 n. Chr.) und die Statthalterschaft des Pontius Pilatus (ca. 26-36 n. Chr.) fest. (2) Er bestätigt, dass der Tod Christi eine Hinrichtung durch den römischen Statthalter von Judäa war; während nichts ausdrücklich von Kreuzigung gesagt wird, wäre dies die natürliche Folge der Hinrichtung eines Juden in Judäa durch einen römischen Statthalter. In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&#039;&#039;supplicio adfectus&#039;&#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &#039;&#039;Annalen&#039;&#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &#039;&#039;crucibus adfixi&#039;&#039; („oder an &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kreuzen befestigt“&lt;/ins&gt;). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &#039;&#039;Annals&#039;&#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&#039;&#039;flagitia&#039;&#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Rallch: /* Publius Cornelius Tacitus */</title>
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In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuze gebunden“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &amp;#039;&amp;#039;Annals&amp;#039;&amp;#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&amp;#039;&amp;#039;flagitia&amp;#039;&amp;#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Obwohl Tacitus&amp;#039; Hauptanliegen darin besteht, die brutale Hinrichtung von Christen in Rom durch Nero zu beschreiben, macht er nebenbei drei wichtige Aussagen über Jesus. (1) Er legt den Zeitpunkt des Todes Christi auf die Regierungszeit des Kaisers Tiberius (ca. 14-37 n. Chr.) und die Statthalterschaft des Pontius Pilatus (ca. 26-36 n. Chr.) fest. (2) Er bestätigt, dass der Tod Christi eine Hinrichtung durch den römischen Statthalter von Judäa war; während nichts ausdrücklich von Kreuzigung gesagt wird, wäre dies die natürliche Folge der Hinrichtung eines Juden in Judäa durch einen römischen Statthalter. In der Tat könnte der Ausdruck, der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&amp;#039;&amp;#039;supplicio adfectus&amp;#039;&amp;#039;), absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein. Der zweite Hinweis, der in &amp;#039;&amp;#039;Annalen&amp;#039;&amp;#039; 15.44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht sich ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &amp;#039;&amp;#039;crucibus adfixi&amp;#039;&amp;#039; („oder an Kreuze gebunden“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus, zuerst in Judäa, breitete sich dann aber rasch bis nach Rom aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &amp;#039;&amp;#039;Annals&amp;#039;&amp;#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&amp;#039;&amp;#039;flagitia&amp;#039;&amp;#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rallch</name></author>
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		<id>https://jesus-der-christus.org/index.php?title=Historizit%C3%A4t_Jesu_Christi&amp;diff=199&amp;oldid=prev</id>
		<title>Rallch: /* Publius Cornelius Tacitus */</title>
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		<updated>2025-04-06T18:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publius Cornelius Tacitus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Um daher dies Gerede zu beenden, gab Nero denen, die wegen ihrer Schandtaten verhaßt das Volk Christen nannte, die Schuld, und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Der, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden. Der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach nicht nur in Judäa, dem Vaterlande dieses Unwesens, sondern auch in Rom, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenfließen und Anhang finden, wieder aus. Anfangs wurden solche ergriffen, welche sich dazu bekannten, und dann auf deren Anzeige hin eine ungeheure Menge nicht nur der Brandstiftung als auch des allgemeinen Menschenhasses überwiesen. Bei ihrem Tod wurde auch noch Spott mit ihnen getrieben, indem sie, bedeckt mit den Fellen wilder Tiere von Hunden zerrissen oder ans Kreuz geheftet starben oder zum Feuertode bestimmt, sich zur nächtlichen Erleuchtung verbrennen lassen mußten, wenn sich der Tag neigte. Nero hatte seinen Park zu diesem Schauspiele geöffnet und gab ein Zirkusspiel, wobei er sich im Aufzuge eines Wagenlenkers unter das Volk mischte, oder auf dem Wagen stand. Daher wurde auch für noch so Schuldige, welche die härtesten Strafen verdienten, Mitleiden rege, als würden sie nicht dem allgemeinen Besten, sondern der Mordlust eines einzigen geopfert.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tacitus&amp;#039;&amp;#039;, Sämtliche Werke, Phaidon Verlag Essen, Unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer, S. 611&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;:„44. Dies nun waren Veranstaltungen menschlicher Vorsicht. Darauf suchte man Sühnmittel für die Götter und befragte die sibyllinischen Bücher, nach welchen dem Vulcan, der Ceres und der Proserpina ein Betfest gehalten, und Juno von den Matronen versöhnt wurde, zuerst auf dem Kapitel, dann an der nächsten Küste des Meeres, aus welchem Wasser geschöpft, und Tempel und Bild der Göttin besprengt wurde. Auch Sellisternien und Pervigilien feierten die Frauen, welche Männer hatten. Doch nicht durch menschliche Hilfe, nicht durch kaiserliche Schenkungen, noch durch Sühnungen der Götter ließ sich das schmähliche Gerücht bannen, daß man glaubte, die Feuersbrunst sei befohlen worden. Um daher dies Gerede zu beenden, gab Nero denen, die wegen ihrer Schandtaten verhaßt das Volk Christen nannte, die Schuld, und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Der, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden. Der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach nicht nur in Judäa, dem Vaterlande dieses Unwesens, sondern auch in Rom, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenfließen und Anhang finden, wieder aus. Anfangs wurden solche ergriffen, welche sich dazu bekannten, und dann auf deren Anzeige hin eine ungeheure Menge nicht nur der Brandstiftung als auch des allgemeinen Menschenhasses überwiesen. Bei ihrem Tod wurde auch noch Spott mit ihnen getrieben, indem sie, bedeckt mit den Fellen wilder Tiere von Hunden zerrissen oder ans Kreuz geheftet starben oder zum Feuertode bestimmt, sich zur nächtlichen Erleuchtung verbrennen lassen mußten, wenn sich der Tag neigte. Nero hatte seinen Park zu diesem Schauspiele geöffnet und gab ein Zirkusspiel, wobei er sich im Aufzuge eines Wagenlenkers unter das Volk mischte, oder auf dem Wagen stand. Daher wurde auch für noch so Schuldige, welche die härtesten Strafen verdienten, Mitleiden rege, als würden sie nicht dem allgemeinen Besten, sondern der Mordlust eines einzigen geopfert.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tacitus&amp;#039;&amp;#039;, Sämtliche Werke, Phaidon Verlag Essen, Unter Zugrundelegung der Übertragung von Wilhelm Bötticher neu bearbeitet von Andreas Schäfer, S. 611&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Jesus &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Christus&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Für den römischen Senator und ehemaligen Prokonsul gab es nichts Schlimmeres, was man diesem Kult vorwerfen konnte, als dass er &lt;/ins&gt;von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einem Juden namens Christus in Judäa gegründet wurde und &lt;/ins&gt;nach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihm benannt ist, der von Pontius Pilatus hingerichtet wurde. Die Erwähnung von &lt;/ins&gt;Christus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und seinem Schicksal spielt eine Schlüsselrolle &lt;/ins&gt;in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Tacitus&#039; negativem Bild der Christen; eine so kurze &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abfällige Beschreibung von &lt;/ins&gt;Jesus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;stammt wohl kaum aus christlicher Feder&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Obwohl Tacitus&#039; Hauptanliegen darin besteht&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die brutale Hinrichtung von Christen in Rom durch Nero zu beschreiben&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;macht er nebenbei drei wichtige Aussagen über Jesus&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(1) Er legt den Zeitpunkt des Todes Christi auf die Regierungszeit des Kaisers Tiberius (ca&lt;/ins&gt;. 14-37 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n. Chr.) &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die &lt;/ins&gt;Statthalterschaft des Pontius Pilatus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(ca. &lt;/ins&gt;26-36 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Chr&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;) fest&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(2) Er bestätigt, dass der Tod Christi eine &lt;/ins&gt;Hinrichtung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;durch den römischen Statthalter &lt;/ins&gt;von Judäa war&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; während nichts ausdrücklich von Kreuzigung gesagt wird, wäre dies &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;natürliche &lt;/ins&gt;Folge &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der Hinrichtung &lt;/ins&gt;eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Juden in Judäa durch einen &lt;/ins&gt;römischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Statthalter&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;In der Tat könnte der Ausdruck&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der sich auf die Hinrichtung Christi bezieht (&#039;&#039;supplicio adfectus&#039;&#039;)&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;absichtlich zwischen zwei Hinweisen auf die Folterung und Hinrichtung von Christen eingefügt worden sein&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Der zweite Hinweis, der in &#039;&#039;Annalen&#039;&#039; 15&lt;/ins&gt;.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;44 kurz nach der Erwähnung der Hinrichtung Christi vorkommt, bezieht &lt;/ins&gt;sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausdrücklich auf ihre Kreuzigung: &#039;&#039;crucibus adfixi&#039;&#039; („oder an Kreuze gebunden“). (3) Nach Ansicht von Tacitus unterdrückte die Hinrichtung dieses Christus die gefährliche religiöse Bewegung der Christen für kurze Zeit; aber sie brach schnell wieder aus&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zuerst in Judäa&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;breitete &lt;/ins&gt;sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dann aber rasch bis nach Rom aus&lt;/ins&gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[https://en.wikipedia.org/wiki/John_P._Meier John P. Meier]: „Despite some feeble attempts to show that this text is a Christian interpolation in Tacitus, the passage is obviously genuine. Not only is it witnessed in all the manuscripts of the &#039;&#039;Annals&#039;&#039;, the very anti-Christian tone of the text makes Christian origin almost impossible. True, Tacitus can manage a modicum of sympathy for people unjustly saddled with the guilt of the hated Nero. But Christians, seen in themselves, are clearly despised for their abominable crimes or vices (&#039;&#039;flagitia&#039;&#039;); they constitute a deadiy or dangerous superstition. That is to say, they are a recently invented and rapidly spreading oriental cult that spurns the Roman gods, practices secret and probably nefarious rites, and therefore is subversive of the good order of the Roman state. In Tacitus’ pessimistic view of Roman history, Christians are just another sign of Rome’s decline from integrity and virtue into corruption and decadence.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rallch</name></author>
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		<id>https://jesus-der-christus.org/index.php?title=Historizit%C3%A4t_Jesu_Christi&amp;diff=197&amp;oldid=prev</id>
		<title>Rallch: /* Babylonischer Talmud */</title>
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		<updated>2025-03-05T07:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Babylonischer Talmud&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 5. März 2025, 09:57 Uhr&lt;/td&gt;
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Blau, „Das altjüdische Zauberwesen“, Budapest 1898, S.29; &#039;&#039;Justinus Martyr&#039;&#039;: Dialogus cum Tryphone Judaeo, c. 69, bezeugt, daß die Juden zu jener Zeit Jesus einen „Zauberer“ nannten.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch in den Evangelien finden wir die Bemerkung: „Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark3,22 Mark. 3, 22.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und in Matthäus&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth9,34 Matth. 9,34]; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth12,24 12, 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sagen die Pharisäer dasselbe. — Daß über Jesus als Verführer und Anstifter zur Abtrünnigkeit das Todesurteil gesprochen wurde, war den [https://de.wikipedia.org/wiki/Tannaim Tannaiten] klar; denn zu ihrer Zeit bildeten seine Jünger eine besondere jüdische Sekte, die viele religiöse Grundelemente des Judentums leugnete: ein Beweis dafür, daß ihr Meister Jesus sie verleitet und abtrünnig gemacht und sie dem jüdischen Glauben entfremdet hatte. Doch ist wichtig, was die Baraita betont: daß man sich mit der Ausführung des Todesurteils nicht beeilt habe, obwohl er ein Verführer war, vielmehr vierzig Tage wartete, vielleicht, daß einer käme, seinen Freispruch zu erwirken (was den [https://de.wikipedia.org/wiki/Amor%C3%A4er Amoräer] Ulla in Erstaunen setzte). Diese Darstellung ist das genaue Gegenteil des evangelischen Berichtes, nach dem das Urteil gegen Jesus im Synhedrion mit größter Eile gefällt und durch den römischen Prokurator schnell vollstreckt wurde. Meiner Ansicht nach verrät die Erzählung von dem Ausrufer eine bestimmte Tendenz, und man kann sie schwerlich als historisch ansehen. Demgegenüber stimmt der talmudische Bericht, Jesus sei am Vorabend des Pessachfestes, der auf einen Vorabend des Sabbats fiel, hingerichtet worden, mit dem Bericht des Johannes-Evangeliums überein: „Am Vorabend jenes Pessachfestes“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Joh19,14 Johann. 19, 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Markus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark14,12 Markus 14, 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (und auch das apokryphische Evangelium des Petrus) zu vergleichen ist: „Am Tage, da man das Pessachlamm opferte“ (was zu der vorangehenden Angabe: „am ersten Tage des Festes der ungesäuerten Brote“ in Widerspruch steht). Dieser Sachverhalt wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß Jesus am ersten Tag der Woche (nach drei Tagen) nicht in seinem Grabe gefunden wurde. Der Talmud spricht nicht von Kreuzigung, sondern von Hängen, weil jene abstoßende römische Todesart den jüdischen Gelehrten nicht aus ihrem eigenen Rechtssystem, sondern nur von der römischen Gerichtsbarkeit her bekannt war. Selbst Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Gal3,14 Galater 3,14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die Stelle: „Denn Verwünschung Gottes ist ein Gehenkter“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose21%2C23 Dtr. 21,23.]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auf Jesus bezüglich&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Laible&#039;&#039;, a. a. O., S. 81/83.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;archive.org&#039;&#039;: Joseph Klausner, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jesus von Nazareth. Seine Zeit, sein Leben und seine Lehre, 2. erweiterte Auflage, 1934, Jüdischer Verlag / Berlin, Autorisierte Übersetzung aus dem Hebräischen von Dr. Walter Fischel, Gedruckt bei Mänicke &amp;amp; Jahn A.-G., Rudolstadt, [https://archive.org/details/klausner-joseph-jesus-von-nazareth.-seine-zeit-sein-leben-und-seine-lehre-2-a-ju/page/30/mode/2up 1. Buch: Die Quellen, Talmud und Midrasch, S.30-31]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(Ulla war ein Schüler von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jochanan_bar_Nappacha R. Jochanan] und lebte am Ende des dritten nachchristlichen Jahrhunderts in Palästina.) 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Doch ist wichtig, was die Baraita betont: daß man sich mit der Ausführung des Todesurteils nicht beeilt habe, obwohl er ein Verführer war, vielmehr vierzig Tage wartete, vielleicht, daß einer käme, seinen Freispruch zu erwirken (was den [https://de.wikipedia.org/wiki/Amor%C3%A4er Amoräer] Ulla in Erstaunen setzte). Diese Darstellung ist das genaue Gegenteil des evangelischen Berichtes, nach dem das Urteil gegen Jesus im Synhedrion mit größter Eile gefällt und durch den römischen Prokurator schnell vollstreckt wurde. Meiner Ansicht nach verrät die Erzählung von dem Ausrufer eine bestimmte Tendenz, und man kann sie schwerlich als historisch ansehen. Demgegenüber stimmt der talmudische Bericht, Jesus sei am Vorabend des Pessachfestes, der auf einen Vorabend des Sabbats fiel, hingerichtet worden, mit dem Bericht des Johannes-Evangeliums überein: „Am Vorabend jenes Pessachfestes“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Joh19,14 Johann. 19, 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Markus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark14,12 Markus 14, 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (und auch das apokryphische &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Petrusevangelium &lt;/ins&gt;Evangelium des Petrus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]&lt;/ins&gt;) zu vergleichen ist: „Am Tage, da man das Pessachlamm opferte“ (was zu der vorangehenden Angabe: „am ersten Tage des Festes der ungesäuerten Brote“ in Widerspruch steht). Dieser Sachverhalt wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß Jesus am ersten Tag der Woche (nach drei Tagen) nicht in seinem Grabe gefunden wurde. Der Talmud spricht nicht von Kreuzigung, sondern von Hängen, weil jene abstoßende römische Todesart den jüdischen Gelehrten nicht aus ihrem eigenen Rechtssystem, sondern nur von der römischen Gerichtsbarkeit her bekannt war. Selbst Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Gal3,14 Galater 3,14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die Stelle: „Denn Verwünschung Gottes ist ein Gehenkter“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose21%2C23 Dtr. 21,23.]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auf Jesus bezüglich&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Laible&#039;&#039;, a. a. O., S. 81/83.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;archive.org&#039;&#039;: Joseph Klausner, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jesus von Nazareth. 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		<author><name>Rallch</name></author>
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		<title>Rallch: /* Babylonischer Talmud */</title>
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Seine Zeit, sein Leben und seine Lehre, 2. erweiterte Auflage, 1934, Jüdischer Verlag / Berlin, Autorisierte Übersetzung aus dem Hebräischen von Dr. Walter Fischel, Gedruckt bei Mänicke &amp;amp; Jahn A.-G., Rudolstadt, [https://archive.org/details/klausner-joseph-jesus-von-nazareth.-seine-zeit-sein-leben-und-seine-lehre-2-a-ju/page/30/mode/2up 1. Buch: Die Quellen, Talmud und Midrasch, S.30-31]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(Ulla war ein Schüler von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jochanan_bar_Nappacha R. Jochanan] und lebte am Ende des dritten nachchristlichen Jahrhunderts in Palästina.) In dieser Baraita verdient die Angabe besondere Aufmerksamkeit, daß Jesus „Zauberei getrieben, Israel verleitet und abtrünnig gemacht hat“, was mit den Worten „Und die Baraita sagte usw.“ in der vorher angeführten talmudischen Stelle übereinstimmt. Die Weisen des Talmud leugnen nicht, daß Jesus Wundertaten vollbrachte, nur halten sie diese für Zauberei&amp;lt;ref&amp;gt;S, L. Blau, „Das altjüdische Zauberwesen“, Budapest 1898, S.29; &amp;#039;&amp;#039;Justinus Martyr&amp;#039;&amp;#039;: Dialogus cum Tryphone Judaeo, c. 69, bezeugt, daß die Juden zu jener Zeit Jesus einen „Zauberer“ nannten.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch in den Evangelien finden wir die Bemerkung: „Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark3,22 Mark. 3, 22.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und in Matthäus&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth9,34 Matth. 9,34]; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth12,24 12, 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sagen die Pharisäer dasselbe. — Daß über Jesus als Verführer und Anstifter zur Abtrünnigkeit das Todesurteil gesprochen wurde, war den [https://de.wikipedia.org/wiki/Tannaim Tannaiten] klar; denn zu ihrer Zeit bildeten seine Jünger eine besondere jüdische Sekte, die viele religiöse Grundelemente des Judentums leugnete: ein Beweis dafür, daß ihr Meister Jesus sie verleitet und abtrünnig gemacht und sie dem jüdischen Glauben entfremdet hatte. Doch ist wichtig, was die Baraita betont: daß man sich mit der Ausführung des Todesurteils nicht beeilt habe, obwohl er ein Verführer war, vielmehr vierzig Tage wartete, vielleicht, daß einer käme, seinen Freispruch zu erwirken (was den [https://de.wikipedia.org/wiki/Amor%C3%A4er Amoräer] Ulla in Erstaunen setzte). Diese Darstellung ist das genaue Gegenteil des evangelischen Berichtes, nach dem das Urteil gegen Jesus im Synhedrion mit größter Eile gefällt und durch den römischen Prokurator schnell vollstreckt wurde. Meiner Ansicht nach verrät die Erzählung von dem Ausrufer eine bestimmte Tendenz, und man kann sie schwerlich als historisch ansehen. Demgegenüber stimmt der talmudische Bericht, Jesus sei am Vorabend des Pessachfestes, der auf einen Vorabend des Sabbats fiel, hingerichtet worden, mit dem Bericht des Johannes-Evangeliums überein: „Am Vorabend jenes Pessachfestes“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Joh19,14 Johann. 19, 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Markus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark14,12 Markus 14, 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (und auch das apokryphische Evangelium des Petrus) zu vergleichen ist: „Am Tage, da man das Pessachlamm opferte“ (was zu der vorangehenden Angabe: „am ersten Tage des Festes der ungesäuerten Brote“ in Widerspruch steht). Dieser Sachverhalt wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß Jesus am ersten Tag der Woche (nach drei Tagen) nicht in seinem Grabe gefunden wurde. Der Talmud spricht nicht von Kreuzigung, sondern von Hängen, weil jene abstoßende römische Todesart den jüdischen Gelehrten nicht aus ihrem eigenen Rechtssystem, sondern nur von der römischen Gerichtsbarkeit her bekannt war. Selbst Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Gal3,14 Galater 3,14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die Stelle: „Denn Verwünschung Gottes ist ein Gehenkter“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose21%2C23 Dtr. 21,23.]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auf Jesus bezüglich&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Laible&amp;#039;&amp;#039;, a. a. O., S. 81/83.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;archive.org&amp;#039;&amp;#039;: Joseph Klausner, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jesus von Nazareth. Seine Zeit, sein Leben und seine Lehre, 2. erweiterte Auflage, 1934, Jüdischer Verlag / Berlin, Autorisierte Übersetzung aus dem Hebräischen von Dr. Walter Fischel, Gedruckt bei Mänicke &amp;amp; Jahn A.-G., Rudolstadt, [https://archive.org/details/klausner-joseph-jesus-von-nazareth.-seine-zeit-sein-leben-und-seine-lehre-2-a-ju/page/30/mode/2up 1. Buch: Die Quellen, Talmud und Midrasch, S.30-31]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rallch</name></author>
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Blau, „Das altjüdische Zauberwesen“, Budapest 1898, S.29; &#039;&#039;Justinus Martyr&#039;&#039;: Dialogus cum Tryphone Judaeo, c. 69, bezeugt, daß die Juden zu jener Zeit Jesus einen „Zauberer“ nannten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Auch in den Evangelien finden wir die Bemerkung: „Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark3,22 Mark. 3, 22.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und in Matthäus&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth9,34 Matth. 9,34]; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth12,24 12, 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sagen die Pharisäer dasselbe. — Daß über Jesus als Verführer und Anstifter zur Abtrünnigkeit das Todesurteil gesprochen wurde, war den [https://de.wikipedia.org/wiki/Tannaim Tannaiten] klar; denn zu ihrer Zeit bildeten seine Jünger eine besondere jüdische Sekte, die viele religiöse Grundelemente des Judentums leugnete: ein Beweis dafür, daß ihr Meister Jesus sie verleitet und abtrünnig gemacht und sie dem jüdischen Glauben entfremdet hatte. Doch ist wichtig, was die Baraita betont: daß man sich mit der Ausführung des Todesurteils nicht beeilt habe, obwohl er ein Verführer war, vielmehr vierzig Tage wartete, vielleicht, daß einer käme, seinen Freispruch zu erwirken (was den [https://de.wikipedia.org/wiki/Amor%C3%A4er Amoräer] Ulla in Erstaunen setzte). Diese Darstellung ist das genaue Gegenteil des evangelischen Berichtes, nach dem das Urteil gegen Jesus im Synhedrion mit größter Eile gefällt und durch den römischen Prokurator schnell vollstreckt wurde. Meiner Ansicht nach verrät die Erzählung von dem Ausrufer eine bestimmte Tendenz, und man kann sie schwerlich als historisch ansehen. Demgegenüber stimmt der talmudische Bericht, Jesus sei am Vorabend des Pessachfestes, der auf einen Vorabend des Sabbats fiel, hingerichtet worden, mit dem Bericht des Johannes-Evangeliums überein: „Am Vorabend jenes Pessachfestes“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Joh19,14 Johann. 19, 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Markus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark14,12 Markus 14, 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (und auch das apokryphische Evangelium des Petrus) zu vergleichen ist: „Am Tage, da man das Pessachlamm opferte“ (was zu der vorangehenden Angabe: „am ersten Tage des Festes der ungesäuerten Brote“ in Widerspruch steht). Dieser Sachverhalt wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß Jesus am ersten Tag der Woche (nach drei Tagen) nicht in seinem Grabe gefunden wurde. Der Talmud spricht nicht von Kreuzigung, sondern von Hängen, weil jene abstoßende römische Todesart den jüdischen Gelehrten nicht aus ihrem eigenen Rechtssystem, sondern nur von der römischen Gerichtsbarkeit her bekannt war. Selbst Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Gal3,14 Galater 3,14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die Stelle: „Denn Verwünschung Gottes ist ein Gehenkter“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose21%2C23 Dtr. 21,23.]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auf Jesus bezüglich&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Laible&#039;&#039;, a. a. O., S. 81/83.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;archive.org&#039;&#039;: Joseph Klausner, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jesus von Nazareth. Seine Zeit, sein Leben und seine Lehre, 2. erweiterte Auflage, 1934, Jüdischer Verlag / Berlin, Autorisierte Übersetzung aus dem Hebräischen von Dr. Walter Fischel, Gedruckt bei Mänicke &amp;amp; Jahn A.-G., Rudolstadt, [https://archive.org/details/klausner-joseph-jesus-von-nazareth.-seine-zeit-sein-leben-und-seine-lehre-2-a-ju/page/30/mode/2up 1. Buch: Die Quellen, Talmud und Midrasch, S.30-31]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(Ulla war ein Schüler von [https://de.wikipedia.org/wiki/Jochanan_bar_Nappacha R. Jochanan] und lebte am Ende des dritten nachchristlichen Jahrhunderts in Palästina.) In dieser Baraita verdient die Angabe besondere Aufmerksamkeit, daß Jesus „Zauberei getrieben, Israel verleitet und abtrünnig gemacht hat“, was mit den Worten „Und die Baraita sagte usw.“ in der vorher angeführten talmudischen Stelle übereinstimmt. Die Weisen des Talmud leugnen nicht, daß Jesus Wundertaten vollbrachte, nur halten sie diese für Zauberei&amp;lt;ref&amp;gt;S, L. Blau, „Das altjüdische Zauberwesen“, Budapest 1898, S.29; &#039;&#039;Justinus Martyr&#039;&#039;: Dialogus cum Tryphone Judaeo, c. 69, bezeugt, daß die Juden zu jener Zeit Jesus einen „Zauberer“ nannten.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch in den Evangelien finden wir die Bemerkung: „Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: er hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark3,22 Mark. 3, 22.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und in Matthäus&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth9,34 Matth. 9,34]; [https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth12,24 12, 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sagen die Pharisäer dasselbe. — Daß über Jesus als Verführer und Anstifter zur Abtrünnigkeit das Todesurteil gesprochen wurde, war den [https://de.wikipedia.org/wiki/Tannaim Tannaiten] klar; denn zu ihrer Zeit bildeten seine Jünger eine besondere jüdische Sekte, die viele religiöse Grundelemente des Judentums leugnete: ein Beweis dafür, daß ihr Meister Jesus sie verleitet und abtrünnig gemacht und sie dem jüdischen Glauben entfremdet hatte. Doch ist wichtig, was die Baraita betont: daß man sich mit der Ausführung des Todesurteils nicht beeilt habe, obwohl er ein Verführer war, vielmehr vierzig Tage wartete, vielleicht, daß einer käme, seinen Freispruch zu erwirken (was den [https://de.wikipedia.org/wiki/Amor%C3%A4er Amoräer] Ulla in Erstaunen setzte). Diese Darstellung ist das genaue Gegenteil des evangelischen Berichtes, nach dem das Urteil gegen Jesus im Synhedrion mit größter Eile gefällt und durch den römischen Prokurator schnell vollstreckt wurde. Meiner Ansicht nach verrät die Erzählung von dem Ausrufer eine bestimmte Tendenz, und man kann sie schwerlich als historisch ansehen. Demgegenüber stimmt der talmudische Bericht, Jesus sei am Vorabend des Pessachfestes, der auf einen Vorabend des Sabbats fiel, hingerichtet worden, mit dem Bericht des Johannes-Evangeliums überein: „Am Vorabend jenes Pessachfestes“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Joh19,14 Johann. 19, 14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Markus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Mark14,12 Markus 14, 12.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (und auch das apokryphische Evangelium des Petrus) zu vergleichen ist: „Am Tage, da man das Pessachlamm opferte“ (was zu der vorangehenden Angabe: „am ersten Tage des Festes der ungesäuerten Brote“ in Widerspruch steht). Dieser Sachverhalt wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß Jesus am ersten Tag der Woche (nach drei Tagen) nicht in seinem Grabe gefunden wurde. Der Talmud spricht nicht von Kreuzigung, sondern von Hängen, weil jene abstoßende römische Todesart den jüdischen Gelehrten nicht aus ihrem eigenen Rechtssystem, sondern nur von der römischen Gerichtsbarkeit her bekannt war. Selbst Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/text/EU/Gal3,14 Galater 3,14.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt die Stelle: „Denn Verwünschung Gottes ist ein Gehenkter“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bibleserver.com/EU/5.Mose21%2C23 Dtr. 21,23.]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auf Jesus bezüglich&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Laible&#039;&#039;, a. a. O., S. 81/83.&amp;lt;/ref&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;archive.org&#039;&#039;: Joseph Klausner, Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jesus von Nazareth. 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		<author><name>Rallch</name></author>
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